Dienstag, 16. April 2019

Mediation

Es ist oft behauptet worden, daß Diskussionen nur zwischen Leuten möglich sind, die eine gemeinsame Sprache haben und die gemeinsame Grundanschauungen akzeptieren. Ich halte das für falsch. Nur eines ist nötig: die Bereitwilligkeit, von seinem Partner zu lernen, was den aufrichtigen Wunsch einschließt zu verstehen, was er sagen will."
(Karl Popper, Vermutungen und Widerlegungen:
Die liberale Theorie der freien Diskussion).


Wir erleben eine Zeit der Verhärtungen und der zunehmenden Polarisierung - nicht nur im öffentlichen Diskurs, sondern auch im täglichen Miteinander. Ich wünsche mir ein besseres gesellschaftliches Klima, eine liberalere, offenere und friedlichere Gesellschaft, und habe mir deshalb vorgenommen, andere in Zukunft dabei zu unterstützen, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.

Streit ist eine gute Sache, wenn er konstruktiv wirkt und nicht zerstört: "Der Wert einer Diskussion hängt geradezu von der Verschiedenartigkeit der konkurrierenden Ansichten und Meinungen ab." schrieb Karl Popper. "Hätte es keinen Turm von Babel gegeben, dann müßte man ihn erfinden." Damit kann ich mich identifizieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass Vielfalt und sogar Gegensätzlichkeit die wichtigsten Voraussetzungen für Neues sind, aus dem vielleicht sogar Besseres entstehen kann.

Aus diesem Grund lasse ich mich derzeit an der Universität Stuttgart zur Mediatorin ausbilden und darf Sie ab Herbst 2019 dabei unterstützen, Konflikte und Unstimmigkeiten in Ihrem privaten Umfeld, in Ihrem Unternehmen oder mit Geschäftspartnern zu lösen: Diskret und außergerichtlich, strukturiert und fair, vor allem aber immer selbstbestimmt und Ihren ganz individuellen Bedürfnissen entsprechend.

Ich freue mich, wenn Sie dazu mit mir Kontakt aufnehmen.
Ein erstes Informationsgespräch über die Frage, was Mediation leistet, ob Mediation für Sie das Richtige ist und ob ich Sie unterstützen kann, ist selbstverständlich immer kostenlos.

Mittwoch, 7. November 2018

brand eins Wissen / Stihl


Für brandeins Wissen habe ich in diesem Jahr Interviews mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des schwäbischen Weltmarktführers Stihl geführt.

Stihl ist - wie derzeit viele Arbeitgeber - auf der Suche nach den besten Leuten und will potentielle Bewerber durch eine umfassende Employer-Branding-Kampagne ansprechen. Mehr dazu unter www.arbeiten-bei-stihl.de 

Ziel meiner Interviews war es, die Vielfalt der Menschen und der Berufsbilder bei Stihl abzubilden - ohne Blabla, ohne Briefing, stattdessen ungefiltert und authentisch direkt aus dem Arbeitsalltag der Porträtierten.

Was dabei herauskam, lesen Sie unter anderem hier:









Donnerstag, 24. Mai 2018

Global Connect 2018


Für brand eins Wissen und die Global Connect Export-Messe in Stuttgart habe ich mit zahlreichen Experten und Firmenvertretern über Fragen des Außenhandels und der Globalisierung gesprochen und außerdem ein ausführliches Interview mit dem ehemaligen Außenminister Joschka Fischer geführt. Das Heft kann hier kostenlos bestellt werden.

Freitag, 17. November 2017

brand eins Wissen

(c) brand eins Wissen
Über unser Gesundheitswesen wird viel geschimpft: Zu kompliziert, zu ineffektiv, zu intransparent. Dabei ist es eigentlich ein durchaus leistungsfähiges Konstrukt, das sich über Jahrhunderte hinweg entwickelt hat und in dem alles mit allem zusammenhängt. Für die Corporate Publishing Tochter brand eins Wissen habe ich wichtige Meilensteine unseres Gesundheitssystems zusammengetragen und beschrieben - nachzulesen im Report Gesundheit 2017 ab Seite 96 (im PDF Seite 49). 




Montag, 19. Juni 2017

Salon: Post für Hajo


 Hajo Schumacher schreibt in der Berliner Morgenpost über "Beratermädchen", die im ICE zu laut telefonieren und malt sich aus, wie deren Chefs spätabends noch vorbeikommen für ein "Beratermädchenkarriereberatungsgespräch".

Um das doof zu finden, muss man keine Feministin sein: Post für Hajo.

Mittwoch, 12. April 2017

Salon: Beitragszahler? Von wegen!

Bildnachweis:  esudroff CC0 Public Domain via Pixabay

Die Idee einer Abgabe für Kinderlose beruht auf einem Trugschluss: Eltern täten was für die Gesellschaft, die anderen nicht. Kinder sind aber einfach nur kleine Menschen und keine Rentenkassenretter. Hier gehts weiter ....

Montag, 13. Februar 2017

Salon: Gewalt gegen Frauen

(c) Kathrin Mengel für Medica Mondiale e.V.
Für die Salonkolumnisten habe ich Sybille Fezer von der Hilfsorganisation Medica Mondiale e.V. interviewt. Ich wollte von ihr wissen, worauf es bei der Hilfe für Frauen in Kriegsgebieten ankommt, und war beeindruckt von ihren klaren Antworten: Es ist nicht gut, sie aus ihrem Umfeld herauszuholen, weil das einer Stabilisierung sogar entgegenwirken kann. Außerdem sollen die Verbrechen dort, wo sie stattgefunden haben, als solche anerkannt und möglichst auch bearbeitet werden. Und: Hilfe kann auch stigmatisierend wirken, wenn man sie nicht ganzheitlich denkt. Es bleibt viel zu tun.
Das ganze Interview lesen Sie hier.